Die Übung der Gruppe 2 am 17. September stand ganz im Zeichen des technischen Einsatzes.
Im theoretischen Teil wurden die Themen Fahrzeugbergung, die dabei relevanten Reibungswiderstände sowie das Einsatztablet mit den dazugehörigen einsatzrelevanten Apps behandelt und erläutert.
Anschließend wurde die Bedienung der Seilwinde in der Praxis beübt. Zum Abschluss arbeiteten die Kameraden einen Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person ab. Dabei wurden sämtliche Einsatzschritte von der Absicherung der Unfallstelle über die Stabilisierung des Fahrzeugs bis hin zur schonenden Rettung der eingeklemmten Person praxisnah durchgeführt.
Unser Kamerad Wurm Christoph und seine Christina gaben sich am Samstag den 12. September in der Pfarrkirche Mitterkirchen das Ja-Wort.
Das Brautpaar wurde in den frühen Morgenstunden traditionell mit dem „Hochzeitsschießen“ geweckt. Nach der Trauungsmesse gratulierte eine Abordnung unserer Einsatzmannschaft im Rahmen eines „Spaliers“ dem frisch vermählten Paar.
Während der abendlichen Hochzeitsfeier wurde die Braut von den Kameraden der Feuerwehr „gestohlen“, wobei sich unser Kamerad Christoph seine Christina im Zuge einiger lustiger Spiele wieder verdienen musste.
Liebe Christina, lieber Christoph, wir wünschen euch auf eurem gemeinsamen Lebensweg alles alles Gute und viele gemeinsame schöne Momente!
Von 11.-12. September fand der 2. Landeswasserdienstleistungsbewerb des Bundeslandes Burgenland statt.
Wie schon im vergangenen Jahr lieferte der Badesee in Rechnitz perfekte Bedingungen für dieses Event, und natürlich waren auch von unserer Feuerwehr wieder einige Zillenbesatzungen vertreten.
Das Wochenende verlief äußerst positiv, alle angetretenen Zillenbesatzungen unserer Wehr konnten das Wasserwehrleistungsabzeichen des Landes Burgenland in SILBER erreichen!
Wir gratulieren unseren Kameraden Hunger Stefan, Kirchgrabner Peter, Oppenauer Reinhard, Oppenauer Thomas, Reiter Florian, Walchshofer Dominik und Walchshofer Günther zum erreichten Wasserwehrleistungsabzeichen in SILBER recht herzlich!
Ein Brand an Bord, zahlreiche verletzte Personen und rund 200 Passagiere: Bei der Großübung „TRITON26“ auf der Donau im Bezirk Perg trainierten Einsatzorganisationen die Zusammenarbeit bei einem größeren Schadensereignis.
Für die Feuerwehren aus Ober- und Niederösterreich standen die Brandbekämpfung und die Evakuierung der Passagiere mit Booten im Mittelpunkt. Die beengten Verhältnisse auf einem Schiff, die große Zahl betroffener Personen und die Abstimmung zwischen den Kräften auf dem Wasser und an Land stellten besondere Anforderungen an den Einsatzablauf. Schwerverletzte Personen wurden mit dem ÖAMTC-Rettungshubschrauber Christophorus per Tau vom Schiff gerettet. Gleichzeitig brachten mehrere Feuerwehrboote Passagiere an Land, wo sie vom Roten Kreuz gesichtet und entsprechend ihren Verletzungen versorgt wurden. Auch die Wasserpolizei und die Schifffahrtsaufsicht waren an der Übung beteiligt.
Rund 200 Statisten stellten Passagiere dar
Statistinnen und Statisten sowie die Realistische Unfalldarstellung des Roten Kreuzes sorgten mit unterschiedlichen Verletzungsmustern und Krankheitsbildern für ein anspruchsvolles Übungsszenario. Das Rote Kreuz übernahm die medizinische Versorgung und Betreuung der Betroffenen. Auch Kräfte der Krisenintervention waren in die Übung eingebunden.
Die Erfahrungen aus „TRITON26“ werden von den beteiligten Organisationen gemeinsam aufgearbeitet. Sie fließen in die Einsatzplanung sowie in die Aus- und Weiterbildung der Einsatzkräfte ein.
Das Organisationsteam rund um Ausbildungsverantwortlichen Philipp Furtlehner bedankt sich bei allen Feuerwehrmitgliedern, dem Bezirksfeuerwehrkommando Perg, dem OÖ. Roten Kreuz mit Rettungsdienst, Krisenintervention und Realistischer Unfalldarstellung, der Besatzung des Rettungshubschraubers sowie allen weiteren beteiligten Organisationen und Unterstützern. Ein besonderer Dank gilt den rund 200 Statistinnen und Statisten, die das realitätsnahe Übungsszenario möglich gemacht haben.
Textquelle: BFK Perg
Unsere Feuerwehr war mit dem Arbeitsboot (A-Boot), dem Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) sowie dem Löschfahrzeug mit Allrad und Bergeausrüstung (LFA-B) an dieser Übung beteiligt. Die Aufgaben unserer eingesetzten Mannschaft umfassten unter anderem die Brandbekämpfung und Menschenrettung auf dem Schiff mittels schwerem Atemschutz, die Unterstützung des Roten Kreuzes an Bord sowie an Land, die Lageführung und Atemschutzüberwachung auf dem Schiff und die Errichtung einer Einsatzleitung an Land. Auch in der Führungsebene war unsere Wehr gefordert: Zu Beginn stellten wir den Gesamteinsatzleiter und im weiteren Verlauf nach dem Eintreffen unseres Bezirksfeuerwehrkommandanten zwei Einsatzabschnittsleiter. Im engen Austausch mit dem Kapitän, dem Einsatzleiter, den Einsatzabschnittsleitern, der EFU und der Mannschaft konnte der Einsatz abgearbeitet werden und wertvolle Erfahrungen mitgenommen werden.
Ein Dankeschön dem Organisationsteam des BFK Perg unter der Leitung von Philipp Furtlehner und Frank-Uwe Mantel für die Ausarbeitung dieser lehrreichen Übung!
Heute wurden wir um 07.02 Uhr gemeinsam mit der Feuerwehr Mauthausen zu einer "Bootsbergung" auf Höhe Stromkilometer 2109 alarmiert. Beim Eintreffen am Einsatzort konnte die führerlose Zille auf Höhe Reinhalteverband Mauthausen bereits von der Feuerwehr Mauthausen aufgenommen und sicher verheftet werden.
Somit konnten wir mit unserem A-Boot wieder in den Hafen zurückkehren, und den Einsatz um 07.46 Uhr beenden.
Unsere beiden Kameraden Mühlparzer Kevin und Hofstadler Daniel nahmen von 07.-11. September am Lehrgang FÜHREN I (ehem. Gruppenkommandanten-Lehrgang) an der OÖ-Landesfeuerwehrschule in Linz teil.
Bei diesem Lehrgang werden die Teilnehmer sowohl in der Theorie als auch in der Praxis auf die Funktion und die Aufgaben des Gruppenkommandanten hingewiesen und ausgebildet.
Der Lehrgang umfasste unter anderem folgende Themenbereiche:
Rechtsgrundlagen im Feuerwehrdienst
Organisation und Aufgaben der Feuerwehr
Taktik im Lösch- und technischen Einsatz
Führen von Einheiten in Theorie und Praxis
Lageerkundung und Entscheidungsfindung
Kommunikation im Einsatz
Planspiele und Einsatzübungen
Besonderes Augenmerk wurde auf die korrekte Befehlsgebung, den Ablauf eines Gruppenbefehls sowie auf das richtige Verhalten in unterschiedlichen Einsatzszenarien gelegt.
Nach einer lehrreichen Woche und der Überprüfung des erlernten Wissens konnten Daniel und Kevin den Lehrgang mit Erfolg abschließen. Sie stehen unserer Wehr ab sofort mit erweiterter taktischer Kompetenz zur Verfügung, um im Ernstfall Verantwortung zu übernehmen.
Die Feuerwehr Baumgartenberg veranstaltete am 10. September eine Sternfahrt für die Teilnehmer aus dem Abschnitt Perg.
Anhand von Koordinaten mussten unsere an dieser Übung teilnehmenden Kameraden verschiedene Punkte aufsuchen. Nach dem erfolgreichen Erreichen der Ziele galt es, die entsprechenden Rückmeldungen und Informationen präzise per Funk an die Übungsleitung zu übermitteln.
Als finalen Anlaufpunkt mussten die teilnehmenden Kameraden das Feuerwehrhaus in Baumgartenberg aufsuchen, wo eine kleine Abschlussbesprechung durchgeführt wurde.
Ein Dankeschön den Kameraden aus Baumgartenberg für die Organisation und Durchführung dieser Übung, sowie die Verpflegung im Anschluss an die Nachbesprechung!
Vom 5. bis 6. September feierte unsere Bewerbsgruppe den diesjährigen Saisonabschluss. Erster Programmpunkt des Ausflugs war der Soccerpark Goldberg, wo sich die Burschen bei einer lustigen Runde Soccergolf auspowerten – die perfekte Vorbereitung, um sich das anschließende Grillfleisch redlich zu verdienen.
Danach bezog die Gruppe ihr Quartier auf der gemütlichen Anton-Dupal-Hütte in Kleinreifling. Nach der gemeinsamen Grillerei genossen die Mitglieder die idyllische Landschaft im weitläufigen Gebiet des Nationalparks Kalkalpen. In gemütlicher Runde ließen die Burschen den Abend ausklingen, wobei neben dem Rückblick auf die vergangenen Monate auch schon die ersten ambitionierten Pläne für die kommende Bewerbssaison geschmiedet wurden.
Am 3. September absolvierte die Gruppe 1 eine Übung zum Thema Technische Hilfeleistung nach einem Verkehrsunfall.
Im Zentrum der Übung stand das richtige Vorgehen bei Verkehrsunfällen mit eingeklemmten Personen, um im Ernstfall eine schnelle und patientengerechte Rettung zu garantieren.
Die Übungsverantwortlichen frischten zunächst theoretisch die wichtigsten Schnitttechniken auf, bevor es an die praktische Umsetzung am Übungsfahrzeug ging. Schritt für Schritt erarbeiteten die Kameraden verschiedene Rettungsszenarien. Sicheres und schnelles Öffnen des Fahrzeuges, fachgerechtes Entfernen von Fahrzeugteilen, Fußraumerweiterung mittels Rettungszylinder, Absicherung und Beleuchtung der Einsatzstelle und Brandschutz waren nur einige der wichtigen Punkte.
Weiters wurden den Teilnehmern die verschiedenen Apps auf dem Einsatztablet erklärt und vorgeführt. Diese digitalen Helfer sind im Ernstfall eine enorme Erleichterung: Sie liefern per Knopfdruck z.B. die passende Rettungskarte des Fahrzeuges und liefern wichtige Informationen. So wissen die Einsatzkräfte sofort, wo sich Gefahrenquellen wie Airbags, Batterien oder Hochvoltleitungen befinden und wo die Rettungsgeräte am effektivsten an- und eingesetzt werden können.
Am 2. September fand im Feuerwehrhaus Perg eine wichtige Weiterbildung im Bereich des Feuerwehrmedizinischen Dienstes (FMD) statt. Im Rahmen des Lehrgangs wurden die vielfältigen Themen rund um die medizinische Erstversorgung im Feuerwehreinsatz aufgefrischt und intensiv diskutiert.
Ein besonderes Augenmerk lag in diesem Jahr auf dem Thema „Organisation und Schnittstellen für Feuerwehren bei Großschadensereignissen“ – ein entscheidender Faktor für die reibungslose Zusammenarbeit mit anderen Rettungsorganisationen im Ernstfall.
Unser Schriftführer Kevin Mühlparzer nahm an diesem Lehrgang teil - herzliche Gratulation!
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