Heute um 15.11 Uhr wurden wir zu einem Ölaustritt auf der Donau alarmiert. Mittels MTF wurden die Uferbereiche in Au abgefahren, während mittels A-Boot gemeinsam mit 2 Exekutivbeamten die Donau abgesucht wurde. Der alarmierende Angler wies uns auf die Stelle hin, welche wir daraufhin aufsuchten. Die Verunreinigung wurde kurz darauf am rechten Donauufer, und somit auf Niederösterreichischen Seite aufgefunden, weshalb die FF St. Pantaleon über Florian LFK nachalarmiert wurde.
Nach kurzer Abstimmung mit den Kameraden aus NÖ suchte unser A-Boot stromaufwärts, und das A-Boot mit den Kameraden aus St. Pantaleon stromabwärts um das Schadensausmaß abschätzen zu können. Auch eine Drohne lieferte ein Schadensbild.
Nach Rücksprache mit den Behörden aus NÖ wurde beschlossen, keine weiteren Schritte einzuleiten, sodass wir wieder einrücken, und die Einsatzbereitschaft am 17.10 Uhr wiederherstellen konnten.
Gestern fand die Übung der Gruppe 3 statt, welche sich dem Thema "Menschenrettung nach Verkehrsunfall" widmete.
Alle relevanten Vorkehrungen bei einem Einsatz auf Verkehrswegen wurden durchgesprochen, und im Anschluss die Menschenrettung mittels hydraulischem Rettungsgerätes durchgeführt.
Im Anschluss wurden noch weitere Möglichkeiten zur Rettung bei solchen Einsatz durchgesprochen.
"Forstunfall - mehrere eingeklemmte Personen" lautete der Alarmtext der Einsatzübung der Gruppen 1+2 am Donnerstag den 20. März.
Beim Besteigen von Hölzern, welche schon zur Abholung gelagert wurden, kamen diese ins Rollen und klemmten 3 Personen ein.
Auf Anordnung des "Notarztes" mussten die 3 Personen der Reihe nach und so sorgsam als möglich aus deren misslichen Lage befreit werden. Mittels hydraulischen Rettungsgerätes, Polzhölzern und der Zahnstangenwinde gelang dies in kurzer Zeit im geforderten Ausmaß.
Zeitgleich wurde die Umgebung mittels Wärmebildkamera auf Personen abgesucht.
Nachdem alle Personen gerettet werden konnten, wurden im Zuge der Nachbesprechung noch andere Wege der Rettung durchbesprochen.
Während der Einsatzübung übte eine A-Boot Mannschaft das Fahren und Manövrieren mit dem A-Boot in der Nacht. Diese regelmäßigen Nachtfahrten sind sehr wichtig, um auch bei völliger Dunkelheit mit unserem A-Boot vertraut zu sein.
Im 2-Jahres Abstand wird in der Gemeinde Naarn eine Müllsammelaktion durchgeführt, bei der alle Vereine den achtlos weggeworfenen Müll einsammeln und einer richtigen Entsorgung zuführen.
Auch unsere Jugendgruppe ist bei dieser leider notwendigen Aktion immer stark beteiligt und sammelte entlang der Straßen und Wege in Au einige Säcke voll Müll.
Ein Dankeschön unseren fleißigen Helferinnen und Helfern!
Am 14. und 15. Februar fand eine Heißausbildung für die Atemschutzträger des Abschnittes Perg statt. Unter den 32 teilnehmenden Trupps waren auch 2 Trupps (zu je 3 Mann) unserer Wehr vertreten.
An fünf Stationen – Taktische Ventilation, Schlauchmanagement, Richtige Adjustierung, Brandcontainer und Einsatzhygiene/Dekontamination – wurden die Teilnehmer gefordert. Besonders im gasbefeuerten Brandcontainer konnten unter extremen Bedingungen realitätsnahe Einsatzszenarien geübt werden.
Die Ausbildung war eine wertvolle Gelegenheit für die teilnehmenden Feuerwehren, ihre Fähigkeiten zu verbessern und sich optimal auf den Ernstfall vorzubereiten.
Von unserer Wehr nahmen Einfalt Michael, Hofstadler Daniel, Mühlparzer Kevin, Scheinast Christoph, Walchshofer Dominik und Wurm Christoph an dieser sehr lehrreichen Weiterbildung teil, außerdem fungierte unser Atemschutzverantwortlicher Scheinast Christoph an beiden Tagen als Ausbildner.
Am Samstag fand im Feuerwehrhaus Arbing die Prüfung um das Atemschutzleistungsabzeichen statt. Dabei muss jeder Atemschutztrupp (bestehend aus 3 Mitgliedern) 5 Stationen bewältigen.
Es müssen 90 Fragen rund um das Thema Atemschutz gelernt werden, außerdem das gesamte Gerät innerhalb von 3 Minuten aufnehmen, um anschließend in den Übungsraum vorgehen zu können. Im Übungsraum müssen verschiedene Arbeiten bei teilweise vollkommener Dunkelheit und verbauten Hindernissen abgearbeitet werden (z.B: Gebäude Gas- und Stromlos machen, Personenrettung, ein warmes Behältnis mit der Wärmebildkamera finden, Behälter mit gefährlichen Stoffen verbringen sowie ein Brand der am Ende der Strecke gelöscht werden muss).
Im Anschluss an die "Brandbekämpfung" im Übungsraum muss das Atemschutzgerät von jedem Teilnehmer wieder innerhalb einer Zeit von 6min einsatzbereit hergestellt werden. Während der Aufrüstung der Geräte mussten Fragen zum Thema Atemschutzgeräte, Pflege und Wartung beantwortet werden.
Unser Atemschutztrupp konnte die gestellten Aufgaben innerhalb der vorgegebenen Zeit erfüllen und erhielt somit das Atemschutzleistungsabzeichen in der Stufe BRONZE.
Wir gratulieren Einfalt Michael, Hader Felix und Scheinast Christoph (Ergänzungsteilnehmer) zum erreichten Leistungsabzeichen recht herzlich!
Am 27. Februar fand eine Übung der Gruppe 3 zum Thema Personenrettung statt.
Bei Holzschlägerungsarbeiten wurde eine Person zwischen 2 Baumstämmen eingeklemmt, eine weitere Person lief im Schock davon und konnte nicht mehr ausfindig gemacht werden.
Die Aufgaben unserer Männer waren einerseits die schonende Rettung des Eingeklemmten, und andererseits die Suche der 2. Person.
Die Teilnehmer der Gruppenübung der Gruppe 2 befassten sich am Donnerstag mit der Wärmebildkamera, deren Aufbau, Verwendung, taktischem Vorgehen generell, sowie im Atemschutztrupp, aber auch der möglichen Fehlinterpretation von Bildern bzw. Darstellungen.
Anhand einer Präsentation wurden in der Theorie diese Themen durchgenommen. Im Anschluss daran wurde auch das praktische Arbeiten mit der Wärmebildkamera gefestigt. Die verschiedenen Modi wurden anhand unterschiedlicher "Wärmequellen" (Warmwasserflaschen im Gelände, Holzbrand, Personensuche,...) erläutert. Ebenso wurde auch ein Gasaustritt aus einer Flasche demonstriert, und mittels Wärmebildkamera der Füllstand der Flasche ermittelt. Auch die verschiedenen Möglichkeiten der Verwendung im Einsatzfall (klassischer Brand, Öl auf Gewässern, Personenrettung im Wasser/Land, absuchen von Unfallfahrzeugen, uvw.) wurden durchbesprochen und andiskutiert.
Solche Theorie- u. Praxisschulungen sind enorm wichtig für den Einsatzverlauf, um gewährleisten zu können, dass alle mit diesem wichtigen Gerät richtig arbeiten können, und Fehlinterpretationen wie beispielsweise Spiegelungen auf Glasflächen, Fliesenwänden, glatten Böden usw. vermieden werden.
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