Unser Kamerad Walchshofer Günther nahm am 08. Mai am Bewerterlehrgang WLA an der OÖ Landesfeuerwehrschule sowie beim Bootshaus des Landesfeuerwehrkommandos im Winterhafen teil.
Ziel dieses Lehrgangs ist es, die Bewerterinnen und Bewerter des OÖ. Landes-Wasserwehrleistungsbewerbs über aktuelle Neuerungen im Bewertungssystem zu informieren und ein einheitliches, klar nachvollziehbares Bewertungsschema zu vermitteln.
Am Freitag und Samstag fanden bei schönstem Wetter die beiden Ausbildungstage der Wasserdienst-Grundausbildung statt, bei welcher sich 23 Feuerwehrmitglieder aus dem Bezirk Perg der Herausforderung stellten. Die Ausbildner vermittelten den Teilnehmern den richtigen Umgang mit der Feuerwehrzille, außerdem wurden die wichtigsten Knoten für den Wasserdienst gelehrt. Im theoretischen Teil erlernten die Teilnehmer allgemeines über die Wasserstraße Donau, Aufgaben und Ausrüstung der Wasserwehr und vor allem welche Gefahren beim Zillenfahren und auf Gewässern vorkommen können.
Von unserer Wehr nahmen Mühlehner Andreas und Schindler Andreas an der Ausbildung teil und sind somit berechtigt am Wasserwehrlandesbewerb an den Start zu gehen.
Außerdem fungierten Mantel Frank-Uwe, Walchshofer Dominik und Walchshofer Günther als Ausbildner.
Und auch der Sicherungsdienst wurde von unserer Wehr am Samstag mit 2 Mann und dem A-Boot sichergestellt.
Wir gratulieren unseren beiden neuen Zillenfahrern recht herzlich, und wünschen alles Gute für die bevorstehende Zillensaison!
Augl Amon, Hader Felix und Hofstadler Daniel nahmen am 11. April an der vom Bezirksfeuerwehrkommando Perg organisierten Feuerwehr-Ersthelfer-Lehrgangung teil.
Dieser Lehrgang umfasste folgende Themen:
Organisation des Feuerwehrmedizinischen Dienstes
Szenarien der Personenrettung
Retten aus Gefahrenzonen bei LKW- und PKW-Unfällen
Patientenorientierte Rettung im Feuerwehrdienst
Personenrettungsgeräte im Feuerwehrdienst
Zusammenarbeit an der Einsatzstelle: Rettungsdienst (First Responder), (Not-)Arzt und Feuerwehr (Feuerwehr-Ersthelfer)
Großschadensereignisse
Gefahrenbereiche im Einsatz
Hygiene
Wichtige Aspekte der Personenrettung:
Ein entscheidender Faktor für den erfolgreichen Verlauf einer technischen Menschenrettung ist die enge Zusammenarbeit und Kommunikation mit dem Rettungs- bzw. Notarztdienst sowie den weiteren Einsatzkräften. Nur durch ein abgestimmtes Vorgehen kann eine effektive und patientenschonende Rettung gewährleistet werden.
Auch die Höhenretter der FF Arbing, sowie die Kameraden aus Mauthausen mit der Teleskopmastbühne nahmen an diesem Lehrgang teil, um auch die Rettung von verunfallten Personen aus Höhen und Tiefen zu veranschaulichen.
Wir gratulieren Amon, Felix und Daniel zum bestandenen Lehrgang!
Am 14. März fand eine Heißausbildung für die Atemschutzträger des Bezirkes Perg im und rund um das Feuerwehrhaus Saxen statt. Unter den 39 teilnehmenden Trupps war auch ein Atemschutztrupp (bestehend aus 3 Mann) unserer Wehr vertreten.
An fünf Stationen – Taktische Ventilation, Schlauchmanagement, Richtige Strahlrohrführung, Einsatz im Brandcontainer und Einsatzhygiene/Dekontamination – wurden die Teilnehmer gefordert. Besonders im gasbefeuerten Brandcontainer konnten unter extremen Bedingungen realitätsnahe Einsatzszenarien geübt werden.
Die Ausbildung war eine wertvolle Gelegenheit für die teilnehmenden Feuerwehren, ihre Fähigkeiten zu verbessern und sich optimal auf den Ernstfall vorzubereiten.
Von unserer Feuerwehr nahmen Hader Felix, Lambauer Hermann und Wurm Christoph an dieser sehr lehrreichen Weiterbildung teil, und sammelten wertvolle Erfahrung.
Berichterstattung BFK-Perg:
In der Brandübungsanlage erwartete die einzelnen Atemschutztrupps, welche aus je drei eigens dafür geschulten und gesundheitlich top fitten Feuerwehrleuten bestehen, folgendes Szenario:
„Ein Zimmer im Kellergeschoß steht in Vollbrand. Der einzige Zugangsweg ist eine schmale Wendeltreppe, die nach unten führt. Beim Öffnen der Kellertür dringt dichter Rauch nach außen, die Flammen sind deutlich zu sehen und haben bereits die Treppe erreicht.“
Hier ist ein rasches und geistesgegenwertiges Handeln des gesamten Atemschutztrupps gefragt!
Eine enge und gut funktionierende Zusammenarbeit aller drei Atemschutzträger ist besonders wichtig, da die Flammen buchstäblich von allen Seiten auf sie zukommen. Aber nicht nur das Feuer, sondern auch andere Gefahren lauern in unmittelbarer Nähe. Da ist zum Beispiel eine Gasleitung, die umgehend abgesperrt werden muss und ein Elektroverteiler, der bereits in Flammen steht. Gleichzeitig muss der Trupp auch noch den, für ihn lebenswichtigen, Rückzugsweg im Auge behalten, da das Feuer auch diesen immer wieder zu erobern versucht. Und ganz nebenbei sollte noch die Menge der zur verfügbaren Atemluft, die je nach Anstrengung zwischen zwanzig und fünfundzwanzig Minuten ausreicht, kontrolliert werden. Zusätzlich zu den geistigen und körperlichen Anstrengungen kommt dann auch noch die extrem hohe Umgebungstemperatur von mehreren Hundert Grad Celsius.
Eine nicht ganz ungefährliche Arbeit also – daher gelten unsere Atemschutzträger und Atemschutzträgerinnen als die Speerspitze in der Feuerwehr.
Ihr schnelles und korrektes Handeln entscheidet im Ernstfall über Leben und Tot einer möglicherweise, vom Feuer eingeschlossenen, Person.
Bezirks-Feuerwehrkommandant Eduard Paireder, Abschnitts-Feuerwehrkommandant Stephan Prinz und sein Stellvertreter Nikolaus Eder waren von den hervorragenden Leistungen der einzelnen Trupps begeistert.
Organisiert wurde die Mobile Übungsanlage, die vom Verein zur Förderung der Atemschutzausbildung für Feuerwehren des Bezirkes Linz-Land betrieben wird, von Andreas Freisitzer (Fachbeauftragter für Atemschutz) und Patrick Luftensteiner (Fachbeauftragter für Schriftverkehr und Organisation). In diesem Zusammenhang gilt ein besonderer Dank allen Helferinnen und Helfern des Abschnitts-Feuerwehrkommandos Grein!
Unser besonderer Dank gilt den beiden „Heizmeistern“ und Verantwortlichen der Übungsanlage (sie wollten Namentlich nicht erwähnt werden) für den reibungslosen Betrieb und die tollen Simulationen an beiden Tagen.
Danke an die zahlreichen Sponsoren für ihre wertvollen Beiträge. Die hohen Betriebskosten der Anlage konnten somit verringert und die Beiträge, die von den einzelnen Feuerwehren selbst getragen werden müssen, reduziert werden.