Ein Brand an Bord, zahlreiche verletzte Personen und rund 200 Passagiere: Bei der Großübung „TRITON26“ auf der Donau im Bezirk Perg trainierten Einsatzorganisationen die Zusammenarbeit bei einem größeren Schadensereignis.

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Für die Feuerwehren aus Ober- und Niederösterreich standen die Brandbekämpfung und die Evakuierung der Passagiere mit Booten im Mittelpunkt. Die beengten Verhältnisse auf einem Schiff, die große Zahl betroffener Personen und die Abstimmung zwischen den Kräften auf dem Wasser und an Land stellten besondere Anforderungen an den Einsatzablauf. Schwerverletzte Personen wurden mit dem ÖAMTC-Rettungshubschrauber Christophorus per Tau vom Schiff gerettet. Gleichzeitig brachten mehrere Feuerwehrboote Passagiere an Land, wo sie vom Roten Kreuz gesichtet und entsprechend ihren Verletzungen versorgt wurden. Auch die Wasserpolizei und die Schifffahrtsaufsicht waren an der Übung beteiligt.

 

Rund 200 Statisten stellten Passagiere dar 

Statistinnen und Statisten sowie die Realistische Unfalldarstellung des Roten Kreuzes sorgten mit unterschiedlichen Verletzungsmustern und Krankheitsbildern für ein anspruchsvolles Übungsszenario. Das Rote Kreuz übernahm die medizinische Versorgung und Betreuung der Betroffenen. Auch Kräfte der Krisenintervention waren in die Übung eingebunden.

Die Erfahrungen aus „TRITON26“ werden von den beteiligten Organisationen gemeinsam aufgearbeitet. Sie fließen in die Einsatzplanung sowie in die Aus- und Weiterbildung der Einsatzkräfte ein.

Das Organisationsteam rund um Ausbildungsverantwortlichen Philipp Furtlehner bedankt sich bei allen Feuerwehrmitgliedern, dem Bezirksfeuerwehrkommando Perg, dem OÖ. Roten Kreuz mit Rettungsdienst, Krisenintervention und Realistischer Unfalldarstellung, der Besatzung des Rettungshubschraubers sowie allen weiteren beteiligten Organisationen und Unterstützern. Ein besonderer Dank gilt den rund 200 Statistinnen und Statisten, die das realitätsnahe Übungsszenario möglich gemacht haben.

Textquelle: BFK Perg

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Unsere Feuerwehr war mit dem Arbeitsboot (A-Boot), dem Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) sowie dem Löschfahrzeug mit Allrad und Bergeausrüstung (LFA-B) an dieser Übung beteiligt. Die Aufgaben unserer eingesetzten Mannschaft umfassten unter anderem die Brandbekämpfung und Menschenrettung auf dem Schiff mittels schwerem Atemschutz, die Unterstützung des Roten Kreuzes an Bord sowie an Land, die Lageführung und Atemschutzüberwachung auf dem Schiff und die Errichtung einer Einsatzleitung an Land. Auch in der Führungsebene war unsere Wehr gefordert: Zu Beginn stellten wir den Gesamteinsatzleiter und im weiteren Verlauf nach dem Eintreffen unseres Bezirksfeuerwehrkommandanten zwei Einsatzabschnittsleiter. Im engen Austausch mit dem Kapitän, dem Einsatzleiter, den Einsatzabschnittsleitern, der EFU und der Mannschaft konnte der Einsatz abgearbeitet werden und wertvolle Erfahrungen mitgenommen werden. 

Ein Dankeschön dem Organisationsteam des BFK Perg unter der Leitung von Philipp Furtlehner und Frank-Uwe Mantel für die Ausarbeitung dieser lehrreichen Übung!

Fotos und Bericht BFK-Perg

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